So sieht die Fashion Week ohne Shows aus

Die Modebranche wurde durch die Coronakrise vor neue Herausforderungen gestellt.
Die Modebranche wurde durch die Coronakrise vor neue Herausforderungen gestellt.istock
Die Modewoche muss sich wegen der Corona-Pandemie umorientieren. Deswegen findet die Pariser Fashion Week in digitaler Form statt.

Normalerweise würde gerade die Modewoche in Paris stattfinden. Doch im Zeichen der Corona-Pandemie sind die Laufstege ruhig. Hier setzt die Kreativität und die Fähigkeit zur Neuorientierung bei den großen Modemachern der Welt ein.

In den vergangenen Monaten beschäftigte die Modehäuser unter anderem vor allem die Frage einer neuen Vermittelbarkeit von Mode neben den traditionellen Methoden. Schon davor war eine Trendwende spürbar. So zeigte sich die Konzentration nicht mehr stark saisongebunden, sondern fließend.

Diese Konzepte scheint die Branche optimistisch umzusetzen. Am Mittwoch präsentierten die Designer auf der offiziellen Seite der Modewoche Kurzvideos zu den neuen Kollektionen. Die aufwändigste Präsentation gab es bei Dior zu sehen. Die Chefdesignerin Maria Grazia Chiuri fertigte die Kleider in Miniaturgrößen an, und der italienische Filmemacher Matteo Garrone ergänzte mit ein mysteriöses Ambiente mit magischen Elementen.

Das Digitale wird als ergänzend empfunden. Ersetzen werde es das reale Erlebnis einer Show nicht, ist Tamara Ralph, Kreativdirektorin von Ralph & Russo überzeugt. Im Gespräch mit dem Kurier meint sie: „Ich denke, die digitale Welt wird nie so ganz die Shows ersetzen können. Sie ist eine unglaubliche Alternative, bietet aber nicht dieselbe Tiefe an physischer und emotionaler Verbindung.“

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