So soll das Gersthofer Platzl neu ausschauen

Ein neues Grätzelzentrum mit mehr Grün und Platz für Fußgänger – laut Bezirkschefin Silvia Nossek (Grüne) seien die Bewohner mehrheitlich für das Projekt.

Das Gersthofer Platzl soll zu einem attraktiven Grätzlzentrum werden. Die Planung sieht fünf neue Bäume direkt am Platzl sowie 75m2 neue Grünfläche vor. Der Markt wird aufgewertet – mehr Platz, mehr Grün, zusätzliche Sitzgelegenheiten, der 10A wird durch die Verlängerung der Busspur beschleunigt. Kürzere Querungen und längere Grünphasen bei mehreren Übergängen, breitere Gehsteige und baulich verbesserte Querungen schaffen mehr Sicherheit und Komfort beim Zu-Fuß-Gehen und Umsteigen. Alle bestehenden Abbiegemöglichkeiten und Fahrrelationen für den Autoverkehr bleiben erhalten, nur die Geschwindigkeiten werden verträglicher, kein Gedränge und keine Überholmanöver mehr im zweispurigen Bereich. So skizziert Währings Bezirkschefin Nossek das Projekt.

Anrainer und Währinger wurden befragt

Dieser Vorschlag war nun über ein Jahr lang Gegenstand breiter Diskussion. In einem zweistufigen Verfahren wurden zunächst die betroffenen Anrainer, im zweiten Schritt alle Bewohner Währings per Post über das Projekt informiert. Alle waren eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Im Rahmen einer zweiwöchigen Info-Ausstellung im Amtshaus des Bezirks sowie zwei Bürgerversammlungen konnten alle Interessierten in die Pläne Einsicht nehmen, mit Experten ihre Fragen diskutieren, Vorschläge machen und ihre Meinung zum Projekt abgeben. "Über 500 Personen haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht", so Nossek in einer Aussendung.

"Nach allen geführten Diskussionen und Gesprächen liegen nun die Ergebnisse klar auf dem Tisch: Die BewohnerInnen stehen der neuen Gestaltung mehrheitlich positiv gegenüber", erklärt die Bezirkschefin. Nossek weiter: "Die Zeit ist überreif für eine Entscheidung. Bei dieser Faktenlage und nun mit den Ergebnissen der BürgerInnenbeteiligung wäre es unverantwortlich, weiter Zeit zu verlieren. Deswegen bin ich auch zuversichtlich, dass es jetzt eine Mehrheit für das Projekt geben wird. Grüne und Neos haben sich klar deklariert – die Verantwortung, ob das Platzl nächstes Jahr aufatmen kann oder der unerträgliche Ist-Zustand weiter besteht, liegt nun bei ÖVP, SPÖ und FPÖ. Letzteres würde ich außerordentlich bedauern, kann aber den politischen Mitbewerbern ihre Verantwortung für den Bezirk nicht abnehmen."

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