So sollen die Freibäder in Oberösterreich überleben

Die Zukunft der Freibäder in Oberösterreich ist keineswegs gesichert.
Die Zukunft der Freibäder in Oberösterreich ist keineswegs gesichert.Bild: iStock

Die über 200 Freizeitbäder in OÖ belasten das Budget des Landes und der Gemeinden. Doch statt sie zu schließen sollen sie zukunftsfit gemacht werden.

2015 sorgte eine Bäderstudie für viel Wirbel und noch mehr Sorgen. Der Grund: Bis 2025 sollten, so der Vorschlag, mehr als die Hälfte der 230 öffentlichen Bäder geschlossen werden.

Das ist nun allerdings vom Tisch. Das Land Oberösterreich übernimmt vielmehr die Finanzierung von Investitionen. "Im Zuge des Bäderinvestitionsprogramms stehen jährlich 6,5 Millionen Euro zur Verfugung. Wir konnten quasi eine Verdreifachung des bisherigen Budgets erreichen um Impulse fur die Lebensqualität in unseren Regionen zu setzen", erklärt dazu Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP).

Allerdings sind die Förderungen an gewisse Vorgaben gebunden. Die jeweiligen Gemeinden müssen nämlich den Nachweis der Wirtschaftlichkeit in Errichtung und Betrieb ihrer Bäder erbringen, um Geld zu bekommen.

Konkret heißt das, dass bis die Bäder einen Ausgabendeckungsgrad von mindestens 50 Prozent aufweisen müssen. Das soll bis 2021 umgesetzt werden.

Grüne: "Viele Bäder gefährdet!



Kritik an der neuen Regelung kommt von den Grünen. "Das ist noch kein Bäderrettungsplan. Vielmehr drohen jetzt Bäderschließungen auf Umwegen", sagt der Grüne Sportsprecher Severin Mayr. Der Grund: Das Land nehme sich jetzt inhaltlich völlig aus der Verantwortung und lasse die Gemeinden mit der Sanierungsentscheidung alleine.

(gs)

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