Ringen um Gastro-Öffnung: Werden Selbsttests erlaubt?

Die Öffnung der Gastronomie rückt näher (Symbolbild).
Die Öffnung der Gastronomie rückt näher (Symbolbild).Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Ab 15. März will Vorarlberg als Modellregion die ersten Öffnungsschritte setzen. Die genauen Details sollen am Dienstag finalisiert werden.

Es ist ein langes Ringen zwischen der Vorarlberger Landesregierung mit dem Gesundheitsministerium über die weiteren Öffnungsschritte bezüglich Gastronomie. Die Gespräche mussten am Montag in der Nacht unterbrochen werden. Am Dienstagvormittag wurden die Gespräche fortgesetzt. 

Noch keine Einigung

In einem Pressefoyer am Vormittag bezog die Landesregierung Stellung. Aufgrund der Erkrankung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober konnte bis Mittag noch keine Finalisierung erzielt werden, wie Landeshauptmann Markus Wallner betonte.

Selbsttests als Knackpunkt

Großer Knackpunkt in den Gesprächen sind die Corona-Selbsttests und die Frage, ob sie in der Gastronomie als Zutrittserlaubnis gelten. Das Land sieht die Verwendung dieser Tests als Basis für mögliche Öffnungsschritte an, denn einzig mit Antigen- und PCR-Tests sei dies aufgrund der zu großen Nachfrage nicht durchführbar. 

Im Gesundheitsministerium in Wien gab man sich diesbezüglich zurückhaltend. Vorarlbergs Regierung hatte diesbezüglich ein digitales Modell ausgearbeitet mit einer klaren Registrierung und einer Mitteilung aufs Handy. "In den Bereichen Kultur, Jugend und Sport wurde das Modell von Bundesseite sehr positiv gesehen", so Wallner. Bei der Gastronomie gab es noch Bedenken.

Varianten für Outdoor und Indoor

Weiters wurden laut ÖVP-Landeshauptmann Varianten für Outdoor und Indoor ausgearbeitet. Eine reine Outdoor-Öffnung wäre diesbezüglich laut Wallner nicht sinnvoll. "Wir sind kein Land von Schanigärten, das heißt bei uns Gastgarten. Und wenn es regnet, müssen die Leute ja auch hinein", so der Landeshauptmann. Auch hier gebe es klare Vorgaben mit Personenanzahl und Zutrittstest.

"Es geht darum, dass wir vorausgehen und etwas ausprobieren in einer Situation wo die Pandemiemüdigkeit zunimmt", erklärte Wallner. Das Modell solle am 15. März starten.

Weiters forderte er, dass die Regeln im Laufe des Tages finalisiert werden müssen, das wurde auch so mit dem Ministerbüro trotz Erkrankung vereinbart. Bis zum Nachmittag oder Abend soll der Plan endgültig feststehen. Bei der Personengrenze bei Veranstaltungen ist ebenfalls noch eine Fixierung ausständig.

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