So sollen Langzeitarbeitslose einen Job bekommen

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner nimmt während einer Pressekonferenz am 30. Jänner 2021 ihre Schutzmaske ab.
SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner nimmt während einer Pressekonferenz am 30. Jänner 2021 ihre Schutzmaske ab.ALEX HALADA / picturedesk.com
Die Wiederbelebung einer vergangenen Maßnahme gegen Langzeitarbeitslosigkeit wird von der SPÖ gefordert.

In der größten Arbeitsmarktkrise der Geschichte müssen auch mal vergessen geglaubte Prestigeprojekte ausgegraben werden. Die "Aktion 20.000" war jenes von Christian Kern. Anstatt Langzeitarbeitslosen rund 1.000 Euro pro Monat zu zahlen, schuf man Jobs bei Gemeinden, Behörden und Organisation.

Diese wurden mit rund 1.800 Euro vergütet, durch die Rückflüsse an Lohnsteuer und Sozialversicherung war die Maßnahme recht preiswert. Trotzdem wurde es unter türkis-blau vorzeitig eingestampft. Der neue Arbeitsminister Kocher ist dem Projekt hingegen nicht abgeneigt. Doch es gehöre angepasst.

Aktion 40.000

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fordert deswegen nun eine Aktion 40.000: "40.000 sinnvolle und neue Jobs für Langzeitarbeitslose". Insbesondere in der aktuellen Gesundheitskrise gibt es einen hohen Personalbedarf, etwa bei der Pflege, bei CoV-Impf- und -Teststraßen, aber auch in der Grünraumpflege.

Am Mittwoch soll es einen dahingehenden Antrag im Parlament geben. "Menschen, die länger als ein Jahr trotz aller Bemühungen keinen Job bekommen, brauchen Unterstützung und eine ehrliche Chance. Wenn sie etwa in Gemeinden wertvolle Arbeit leisten können und dafür bezahlt bekommen, ist allen geholfen", so Rendi-Wagner.

Aktuell sind rund 140.000 Menschen seit über einem Jahr ohne Erwerbsarbeit, das sind 44 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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