Wenn es draußen kalt und windig ist, dringt durch Türritzen und undichte Fenster unangenehme Kälte in die Wohnung. Die gute Nachricht: Oft lässt sich die Zugluft schon mit einfachen Mitteln stoppen.
Eine simple Methode, um undichte Stellen zu finden: Zünde eine Kerze an und führe sie langsam entlang der Fensterrahmen und Türen. Flackert die Flamme, hast du die Schwachstelle gefunden.
Wie t-online.de berichtet, können Heimwerker bei älteren Fenstern günstige Dichtungsbänder verwenden. Im Baumarkt gibt es Schaumstoff- oder Gummidichtungen. E-Profile eignen sich für schmale Schlitze, P-Profile für breitere Spalten.
Bevor du die Bänder anbringst, reinige die Oberflächen gründlich mit Spiritus. Fett und Schmutz verhindern, dass das Produkt ausreichend Halt hat. Wichtig: Die Außentemperatur sollte mindestens fünf Grad betragen.
Miss die Stoßkanten genau ab und schneide die Bänder exakt zu. Nach dem Befestigen jeder Dichtung solltest du prüfen, ob das Fenster noch gut schließt und die Bänder richtig positioniert sind.
Wer zur Miete wohnt, sollte größere Abdichtungsarbeiten mit dem Vermieter absprechen. Bei Fenstern mit vorgefertigten Gummidichtungen solltest du besser nicht selbst Hand anlegen - sonst könnte die Gewährleistung verloren gehen.
Ein weiterer Tipp: Bringe hinter Heizkörpern an Außenwänden reflektierende Folie an. So geht weniger Wärme durch die Wand verloren. Laut Experten kann rund ein Fünftel der Heizwärme durch undichte Stellen entweichen.