So tanzten Wiener für die Clubszene am Heldenplatz

Am Samstagabend trafen sich zahlreiche Menschen um gemeinsam ein Zeichen für die Clubszene in Wien zu setzen. Sie tanzten zu elektronischer Musik am Heldenplatz. Durch die Coronakrise ist die Clubszene zu einem kompletten Stillstand gezwungen worden.

Während in der "Phase zwei" viele Unternehmen oder auch die Gastro eine Wiederbelebung nach dem Lockdown erleben, bleiben vor allem die Clubs zu. Große Festival, Konzerte und Partys wurden abgesagt. Am Samstag trafen sich gegen 17.30 Uhr rund 150 Menschen unter dem Motto #savetheraveund #kulturbrauchtkohle um für eine Zukunft der Clubszene tanzend zu demonstrieren. Veranstaltet wurde die Demo von dem Kollektiv Hausgemacht in Wien

Bereits am Freitagabend fand die Künstler-Demonstration "Taten statt Worte" am Maria-Theresien-Platz in Wien statt. Künstler demonstrierten für mehr Aufmerksamkeit für die Kulturszene. Zahlreiche Prominente kamen zu diesem Protest, trotz Schlechtwetter.  Mit dem Sprechchor "Egal welches Wetter, egal welches Land, Kunst und Kultur sind systemrelevant" protestierte man. 

Demo wegen versprochener Corona-Unterstützungshilfe

Kabarettist Josef Hader sagte vor Ort,  dass er anstelle all jener auf der Bühne stehe, die schon seit Wochen auf ihr Geld aus den angekündigten Unterstützungsfonds warteten: "Es scheint so, dass sich ein gewisser Geist der österreichisch-ungarischen Monarchie bei uns in der Bürokratie festgesetzt hätte." Bei der Veranstaltung kamen auch Schauspieler Cornelius Obonya, Andrea Eckert oder die Autorin und einstige Russlandkorrespondentin Susanne Scholl zu Wort. Diese Demonstration wurde von der IG Autorinnen Autoren initiiert. 

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