Die Elfenbeinküste ist nicht nur für guten Fußball bekannt. Das westafrikanische Land kann auch kulinarisch punkten. Die sogenannte ivorische Küche ist vielfältig und unterscheidet sich je nach Region.
Was die meisten Gerichte gemein haben: reichhaltige Saucen aus Fleisch, Fisch oder Gemüse, die mit verschiedenen Beilagen serviert werden. Während in Städten oft mit Besteck gegessen wird, nutzen Familien am Land traditionell die rechte Hand.
Wie chip.de berichtet, wurde die Elfenbeinküste über Jahrhunderte von verschiedenen Einflüssen geprägt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie eine französische Kolonie, was auch die Esskultur beeinflusste.
Im Westen ist die Samensauce besonders beliebt - eine helle Sauce aus Palmnüssen, die mit Fisch, Fleisch oder sogar Schnecken serviert wird. Die N'tro-Sauce aus Okra und Aubergine ist im Süden verbreitet.
Das Ragout Kedjenou wird in einem Tontopf über Holzfeuer gekocht. Je nach Geschmack kommt Hühnchen oder Wild hinein, dazu Zwiebeln, Tomaten und Gewürze wie Ingwer.
Reis ist auch in der Elfenbeinküste beliebt, doch der traditionelle Foutou - ein Brei aus Yams oder Kochbananen - wird noch lieber gegessen. Ursprünglich vom Volk der Akan erfunden, verbreitete er sich im ganzen Land.
Tot, eine gelbe Paste aus Maismehl, landet vor allem auf Hochzeiten und Festen auf dem Teller. Im Süden ist Attieke besonders beliebt - eine körnige Beilage aus Maniok, die an Couscous erinnert.