So viel Farbstoff steckt in unseren Lebensmitteln

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"Kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigem" - Dieser mehr als bedenkliche Hinweis ist bei Produkten vorgeschrieben in denen "Azofarben", synthetische Farbstoffe zur Färbung von Produkten, enthalten sind. Eine Vorschrift die allerdigs nur selten umgesetzt wird, wie eine Untersuchung des VKI zeigt.

"Kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigem" - Dieser mehr als bedenkliche Hinweis ist bei Produkten vorgeschrieben in denen "Azofarben", synthetische Farbstoffe zur Färbung von Produkten, enthalten sind. Eine Vorschrift die allerdigs nur selten umgesetzt wird, wie eine Untersuchung des VKI zeigt.

Rund 30 Produkte wurden von dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) unter die Lupe genommen. Nur bei 13 wurde allerdings mindestens ein kennzeichnungspflichtiger Warnhinweis entdeckt. Besonders dreist: In nur einem Fall, Popcorn mit Erdbeeren, war der Hinweis korrekt angegeben.
Die verwendeten Stoffe sind gut mischbar und besonders lichtecht. Ungefährlich sind sie allerdings nicht: Sie stehen in Verdacht krebsauslösend zu sein und Allergien hervorzurufen.
Kein Verlass auf Verpackungen

Azofarbstoffe sind in vielen Süßigkeiten enthalten. Sie können aber auch in anderen Lebensmitteln wie in Schmelzkäse oder Sirup vorkommen. Konsumenten können sich derzeit nicht darauf verlassen, dass alle Produkte, die Azofarbstoffe enthalten auch entsprechend gekennzeichnet sind. "Wer Azofarbstoffe vermeiden möchte, sollte daher besser verpackte Lebensmittel kaufen, da hier zumindest die Zutatenliste über die Zusammensetzung informiert", so eine Expertin vom VKI.

 

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