Bayern-Sportdirektor Christoph Freund hat schnell Nägel mit Köpfen gemacht. Am Dienstag wurde bekannt, dass der bereits 37-jährige Neuer seinen mit Saisonende auslaufenden Vertrag um eine Saison verlängerte, nun bis 2025 an den deutschen Serienmeister gebunden ist. Genauso wie sein loyaler Ersatzkeeper Sven Ulreich, der Neuer in den letzten Wochen vertrat. Der 37-Jährige gab erst im Oktober nach zehnmonatiger Verletzungspause wegen eines beim Skitourengehen erlittenen Beinbruchs sein Comeback.
Dass es zu einer derart schnellen Einigung mit dem Münchner Kapitän nach gerade einmal sechs Spielen seit dem Comeback kam, hat viele Beobachter überrascht, die Bayern – allen voran Sportdirektor Freund – haben aber frühzeitig für Klarheit gesorgt.
Vor seiner Verletzung war der Star-Torhüter mit einem kolportierten Jahresgehalt von 20 Millionen Euro einer der Topverdiener im Verein. Daran soll sich laut "Bild" auch im neuen Kontrakt nichts geändert haben. Demnach sollen die Bezüge des Torhüters gleich geblieben sein. Neuer kann weiterhin bis zu 20 Millionen Euro verdienen. Kann – denn das neue Arbeitspapier soll nun leistungsbezogene Zahlungen vorsehen.
Mit dem Vertrag wolle der Verein dem Kapitän und Führungsspieler Neuer den nötigen Respekt entgegenbringen, heißt es in dem Bericht. Top-Verdiener des Klubs ist der deutsche Torhüter damit aber nicht mehr. Denn Star-Stürmer Harry Kane verdient nun 25 Millionen Euro pro Jahr.
Am Samstag (15.30 Uhr) wird der 37-Jährige gegen Krisen-Klub Union Berlin mit Ex-Austria-Coach Nenad Bjelica auf der Betreuerbank wieder im Bayern-Tor stehen.