So viel mehr kosten nun Smartphones, PCs und Co.

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Zwar trat die Festplattenabgabe, bei der es einen Aufschlag für Geräte mit Speichern gibt, schon am 1. Oktober 2015 in Kraft, wie hoch diese ausfällt, war aber noch Streitthema. Nun haben sich die Vertreter der Verwertungsgesellschaften und des Handels auf konkrete Tarife geeinigt, sie müssen aber noch von den Gremien genehmigt werden. Wir zeigen, wie viel die einzelnen Geräte nun mehr kosten.

Aufschläge für Speichermedien:

5 Euro: PCs, Desktops, Laptops, Notebooks

4,50 Euro: externe Festplatten

3,75 Euro: Tablets

2,50 Euro: Mobiltelefone

2 Euro: digitale Bilderrahmen

1 Euro: Smartwatches

35 Cent: Speicherkarten

Laut Verhandlern seien beide Seite mit der Einigung zufrieden. Gelten sollen die Tarife bis mindestens 31. März 2017, im ersten Quartal 2017 soll eine Evaluierung stattfinden. Gedeckelt sind die Vergütungsansprüche mit 29 Millionen Euro im Jahr.

"Diese Vereinbarung wird in einem sogenannten Gesamtvertrag detailliert festgeschrieben, den wir bis Ende 2015 abschließen wollen. Da die Abgabenpflicht jedoch seit 1.Oktober 2015 unstrittig ist, empfehlen wir dringend, die genannten Tarife bei der Kalkulation betroffener Produkte ab sofort zu berücksichtigen", so der Obmann des Bundesgremiums des Elektro- und Einrichtungsfachhandels, Wolfgang Krejcik.

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