Wie berichtet, sind in den den vergangenen Monaten die Getreidepreise weltweit gestiegen. Denn der weltweit größte Weizenexporteur ist Russland. Und gerade dort hat man neue Exportsteuern eingeführt: 25 Euro pro Tonne bei Weizen. Zudem wird diskutiert, diesen Betrag auf 50 Euro zu verdoppeln. Diese Preissteigerung dürfte sich aber aufgrund von Einlagerungen heimischer Verarbeiter erst in einigen Monaten auf die hiesigen Preise auswirken.
Dennoch dürften die Preise für Brot- und Backwaren in den kommenden Wochen steigen. Gegenüber der "Kleinen Zeitung" beziffert Josef Schrott, Innungsmeister der Bäcker in Österreich, die Preiserhöhung mit rund zehn Prozent. Selbst habe er vor vier Jahren die letzte Preiserhöhung vorgenommen, nun sei sie unumgänglich.
Neben gestiegenen Rohstoffpreisen führt er ebenfalls erhöhte Kosten für Energie und Mitarbeiter an. Zudem wird die NoVA erhöht, was die Auslieferung der Waren teurer macht.