Die Lohnkämpfe bei Volkswagen sorgen derzeit für Schlagzeilen. Während der Autobauer sparen muss, fordern die Beschäftigten mehr Geld. Doch wie viel verdient man eigentlich bei VW?
Ein typischer Produktionsmitarbeiter am Band kommt auf etwa 4.500 Euro brutto im Monat – plus Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit. Wer angelernte Tätigkeiten, etwa in der Großküche, ausübt, erhält hingegen nur rund 2.400 Euro.
Deutlich mehr lässt sich als Fachkraft verdienen, heißt es auf n-tv.de. Ingenieure, Programmierer oder Qualitätssicherer können bis zu 7.700 Euro monatlich erreichen. Spezialisten und Führungskräfte liegen sogar bei über 8.000 Euro, teils über 9.000 Euro.
Allerdings müssen die rund 130.000 Haustarifbeschäftigten heuer mit weniger auskommen. Wegen der Sparmaßnahmen fallen die Bonuszahlungen geringer aus – aufs Jahr gerechnet fehlen fast 1.700 Euro.
Die letzte Gehaltserhöhung liegt bereits zweieinhalb Jahre zurück. In den kommenden Tarifverhandlungen fordert die IG Metall nun fünf Prozent mehr Lohn.
Während Arbeiter mit Einbußen kämpfen, kassierte VW-Chef Oliver Blume im vergangenen Jahr 7,42 Millionen Euro. Sein Vorgänger Herbert Diess erhielt sogar noch mehr als neun Millionen Euro – allein für sein letztes Vertragsjahr.
Immerhin: Auch beim Vorstand wurde gespart. Blumes Gesamtvergütung sank im Vergleich zum Vorjahr um fast 500.000 Euro.