Wien

So viel zahlst du mehr fürs Parken in Wien

Um stolze 12,2 Prozent schnalzt die Stadt Wien mit Jahreswechsel die Parkgebühren hinauf. Die halbe Stunde kostet dann 1,25 statt bisher 1,10 Euro.

Claus Kramsl
Die Parkometerabgabe in Wien wird am 1.1. 2023 um 15 Cent pro halber Stunde erhöht.
Die Parkometerabgabe in Wien wird am 1.1. 2023 um 15 Cent pro halber Stunde erhöht.
Kurt Molzer / picturedesk.com

Erst 2020 erhöhte die Stadt Wien die Gebühren fürs Parken. Mit 1. Jänner 2023 steigen sie erneut an – und zwar gleich um 12,2 Prozent. Der Parkschein für die Wiener Kurzparkzonen – die mit wenigen Ausnahmen das gesamte Stadtgebiet umfassen – kostet derzeit 1,10 Euro für eine halbe Stunde. Ab 1. Jänner muss man dafür aber bereits 1,25 Euro zahlen. Für eine Stunde werden aktuell 2,20 Euro, dann 2,50 Euro fällig.

Guthaben bei Handyparken schmilzt

Seit kurzem erhalten daher nun Nutzer der Handypark-App eine Warnung auf ihr Smartphone. Das Stunden-Guthaben schmilzt dann am 1. Jänner automatisch um 30 Cent pro Stunde – und damit auch die Zeit, die man sein Auto in Wien abstellen kann, ohne eine Parkstrafe zu riskieren.

Nutzer der Handypark-App erhalten jetzt diese Meldung.
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"Heute"

Alte Parkscheine gelten noch bis 30. Juni

Wer auf die klassischen Papier-Parkscheine setzt, kann die alten, günstigeren Zettel noch bis 30. Juni 2023 verwenden und sich so die Teuerung von 15 Cent pro halber Stunde noch ersparen. Achtung: Die Option, die derzeit gültigen Scheine mit Aufpreis gegen die neuen zu tauschen, wird es diesmal laut Stadt nicht geben. Ebenso wenig werden die alten Parkscheine gegen Refundierung des Kaufpreises zurückgenommen.

De facto in Kraft tritt die Erhöhung mit 2. Jänner. Der Neujahrstag ist ja ein Feiertag – und da muss man nicht einmal in Wien einen Parkschein legen.

Auch Wasser und Müll werden teurer

Nicht nur das Parken wird mit Jahreswechsel teurer. Die Stadt Wien hebt mit 1. Jänner 2023 auch die Gebühren für Müllentsorgung und Wasserversorgung an. Kleiner Trost: Hier fällt die Erhöhung weniger hoch aus. Die Preise steigen "nur" um 5,9 Prozent.