Über 600.000 Lockdown-Arbeitslose in Österreich

Margarete Schramböck und Christine Aschbacher
Margarete Schramböck und Christine Aschbacherpicturedesk.com
Am Dienstag gaben Arbeitsministerin Christine Aschbacher und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck neue Infos zu den Arbeitslosenzahlen bekannt.

Österreich befindet sich nun im zweiten Lockdown. Vor allem für den Handel ist die Schließung schwerwiegend. Schließlich erwirtschaftet dieser in der Vorweihnachtszeit ein Drittel seines Umsatzes.

Anstieg im Vergleich zur Vorwoche

Arbeitsministerin Christine Aschbacher und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck informierten über die Arbeitslosenzahlen in Österreich. "Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation", betonte Aschbacher.

443.465 Menschen sind derzeit arbeitslos, davon sind 376.4565 arbeitslos und 67.000 in Schulung. Das sind rund 6.000 Personen mehr als in der Vorwoche. Neben saisonalen Auswirkungen kommt auch die krisenbedingte Arbeitslosigkeit hinzu.

40.000 Personen haben einen Job gefunden

40.000 Personen haben seit Anfang November einen Job gefunden. "Die Dynamik am Arbeitsmarkt ist somit gegeben", erklärte Aschbacher. Vor allem in versorgungskritischen Bereichen (Pflege und Gesundheit) wurden Menschen eingestellt.

170.137 Personen sind derzeit in Kurzarbeit. Es sei wichtig, dass alle Betriebe, die gerade im Lockdown sind, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen, so die Arbeitsministerin. Das Modell soll verhindern, dass Mitarbeiter gekündigt werden.

"Mit der mittlerweile bewährten Corona-Kurzarbeit gelingt es uns, viele Arbeitsplätze und somit Einkommen zu sichern", so Aschbacher. Bisher seien rund 5,2 Mrd. Euro für die Kurzarbeit ausbezahlt und acht Milliarden Euro bewilligt worden.

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