Tausende Corona-Strafen in Wien wegen Demos und Partys

Die Polizei greift bei Corona-Verstößen hart durch.
Die Polizei greift bei Corona-Verstößen hart durch.picturedesk.com (Symbolbild)
Die Polizei kontrolliert in Wien auch die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Alleine in den letzten Monaten hagelte es dabei tausende Anzeigen.

Wie "ORF Wien" am Freitag berichtet, hat es in den letzten drei Monaten etwa 12.000 Corona-Anzeigen gegeben, zudem stellte die Polizei knapp 3.600 Organmandate aus. Und dabei griff die Polizei nicht nur bei Demonstrationen hart durch, sondern auch bei illegalen Partys. Auch bei Treffen im Freien wurden die Beamten bereits aktiv, wenn sich Personen etwa nicht an den Mindestabstand halten oder keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Polizeisprecher Daniel Fürst betonte aber gegenüber "ORF Wien", dass die Polizei grundsätzlich auf Dialog setze. Das sei auch die effizienteste Methode, um einen Erfolg zu erreichen, so Fürst in dem Bericht. Anzeigen oder Strafen würden also nicht im Vordergrund stehen. Das Ziel sei, dass die Corona-Maßnahmen eingehalten werden und die Menschen ihre sozialen Kontakte auf ein Minium reduzieren.

Anzeigen werden teuer

Bei groben Verstößen, bei einem absichtlichen Zuwiderhandeln oder bei einer Missachtung von Anweisungen der Polizei werden die Beamten laut Fürst aber "mit der notwendigen Konsequenz einschreiten", schreibt "ORF Wien". Sollte es notwendig sein, würden auch entsprechend Anzeigen gelegt, für Organmandat muss man etwa 90 Euro Strafe zahlen. Richtig teuer wird es aber bei Anzeigen, hier entscheidet die Gesundheitsbehörde über die Höhe.

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