So viele Geimpfte und Ungeimpfte liegen in Spitälern

Symbolbild einer Intensivstation
Symbolbild einer IntensivstationBARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Sowohl auf den Intensivstationen als auch auf den Normalstationen in NÖ müssen deutlich mehr Ungeimpfte behandelt werden. 

Eine aktuelle Auswertung der Landesgesundheitsagentur zeigt: Pro 100.000 Einwohnern müssen um mehr als zehn Mal so viele Ungeimpfte wie Geimpfte in den nö. Spitälern behandelt werden.

Intensivstationen: In der Gruppe der 30- bis 59-Jährigen müssen pro 100.000 Bewohner 17 Ungeimpfte und ein Geimpfter, in der Gruppe der über 60-Jährigen sogar 90 Ungeimpfte und sieben Geimpfte behandelt werden.

Normalstationen: Hier ist die Lage ähnlich. Pro 100.000 Niederösterreicher liegen bei den über 60-Jährigen 360 ungeimpfte Patienten im Spital, aber nur 31 Geimpfte. Bei den 30- bis 59-Jährigen kommen auf 37 Ungeimpfte drei Personen mit der Impfung.

Impfappell: „Die Corona-Schutzimpfung wirkt. Sie ist unsere weitaus beste Hilfe gegen die Corona-Pandemie“, so Landesvize Stephan Pernkopf (VP). Derzeit sind in NÖ 74,2 % über fünf Jahre vollimmunisiert, 19.915 Kinder unter zwölf sind geimpft.

Für Stephan Pernkopf steht fest: "Wir brauchen Zusammenhalt, um die Krankheit zu bekämpfen. Und wir wollen möglichst viele Menschen einladen, sich impfen zu lassen. Über 70 Prozent aller Niederösterreicher sind zweimal geimpft, mehr als zwei Drittel sogar schon zum dritten Mal. Damit sind wir gemeinsam mit dem Burgenland sogar EU-weit führend.“

Die höchsten Impfraten in NÖ verzeichnen übrigens derzeit die Bezirke Mistelbach, Mödling, Korneuburg, Hollabrunn und Tulln. Der Bezirk Mistelbach hat sogar eine Impfquote von exakt 77 Prozent Vollimmunisierter (bei der Gesamtbevölkerung).

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