So werden Wirte jetzt zu "Impfpass-Sheriffs"

Der "Grüne Pass" soll ab Juni umgesetzt werden. Bis dahin müssen Wirte Testergebnisse und Impfpässe kontrollieren.
Der "Grüne Pass" soll ab Juni umgesetzt werden. Bis dahin müssen Wirte Testergebnisse und Impfpässe kontrollieren.Picturedesk
Geimpfte, Getestete und Genesene werden gleichgestellt, das beschloss der Nationalrat am Montag. Damit ist die Testpflicht für Geimpfte gefallen.

Papier statt Digital. Der altbekannte gelbe Impf-Pass aus Papier wird wieder modern. Der Pass soll in einer Übergangsphase für geimpfte Personen als "Eintrittsberechtigung" ins Restaurant, Wirtshaus oder Hotel reichen, hat der Nationalrat am Montag festgelegt. Negative Corona-Tests sind damit für Geimpfte, die es zum Wirt zieht, nicht mehr notwendig.

Erstimpfung

Haken: Die Erstimpfung, die im gelben Impf-Pass vermerkt wird, muss mindestens 21 Tage zurückliegen. Die Gastwirte sind verpflichtet, diese Angaben zu kontrollieren. Egal ist, welchen Impfstoff man erhalten hat. Das könnte zu seltsamen Szenen führen, wenn Menschen, die ein Lokal betreten, sich nun mit ihrem Impfpass ausweisen müssen.

Aus Gelb wird Grün

Ab Juni soll dann der gelbe Papier-Pass nach EU-Vorgaben durch den digitalen "Grünen Impf-Pass" ersetzt werden. Dieser "Grüne Pass" ist nicht mehr als ein QR-Code, den man sich auf das Handy laden kann.

Handy-Signatur

Doch auch hier gibt es Fallstricke: Voraussetzung für den digitalen "Grünen Pass" ist die Bürgerkarte oder die Handy-Signatur. Dazu muss man sich wiederum unter gesundheit.gv.at, Österreichs Öffentlichem Gesundheitsportal, anmelden. Dann braucht man für einen Gasthausbesuch nur mehr das Handy herzuzeigen.

Papier-Fans

Personen, die ihr Handy nicht für Eintrittstests verwenden wollen, können sich den QR-Code auch ausdrucken und als Eintrittskarte verwenden.

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