So will Polizei Akademikerball-Randale verhindern

Damit es weder zu Ausschreitungen noch zu Verletzten beim Akademikerball kommt, präsentierte die Polizei bereits am Montag ihre Maßnahmen für den 29. Jänner. Neben Gesprächen mit allen beteiligten Gruppen und viel Social-Media-Aktivität sollen 2.500 bis 2.800 Beamte im Dienst sein. Auch ein Platzverbot wird es wieder geben. Erwartet wird, dass der Akademikerball 2016 ruhiger als im Vorjahr wird, obwohl sich bereits Demo-Touristen angekündigt haben.

Damit es weder zu Ausschreitungen noch zu Verletzten beim Akademikerball kommt, präsentierte die Polizei bereits am Montag ihre Maßnahmen für den 29. Jänner. Neben Gesprächen mit allen beteiligten Gruppen und viel Social-Media-Aktivität sollen 2.500 bis 2.800 Beamte im Dienst sein. Auch ein Platzverbot wird es wieder geben. Erwartet wird, dass der Akademikerball 2016 ruhiger als im Vorjahr wird, obwohl sich haben. 
 


2.500 bis 2.800 Polizisten werden im Einsatz sein
Es wird wieder ein Platzverbot geben. Ausgenommen sind Anrainer, Ballgäste und akkreditierte Journalisten, denen weitgehend Bewegungsfreiheit zugestanden wird. Der Zugang zum Platz wird über eine Schleuse für alle sein. Erwartet werden von der Polizei rund 250 Journalisten. 
Bereits im Vorfeld zum Akademikerball ist die Polizei im Gespräch mit der Gruppe "Offensive gegen Rechts".
Am Dienstag (19.1.) findet eine Diskussionsrunde mit Gewerbetreibenden in der Innenstadt statt. Die Geschäftsbesitzer sollen vorbereitet werden und informiert werden, wie sie sich und ihre Geschäfte vor eventuellen Ausschreitungen und Sachbeschädigungen schützen können. 
Die Polizei will auf Social-Media-Kanälen sehr aktiv sein, um alle Beteiligten zu informieren und Änderungen im Plan schnell mitzuteilen. 
29 Video-Teams der Polizei werden am Abend des Akademikerballs unterwegs sein, um alle Vorgänge zu dokumentieren. Solle es im Nachhinein nötig sein, können die Taten der Nacht jederzeit rekonstruiert werden. 
Die Vorzeichen standen vor dem Akademikerball 2015 auf Sturm, einzelne Gruppen riefen zur Gewalt und zur "Demontage des Österreichischen Staates" auf. Das ist nun nicht mehr so. Die Gruppe NOWKR zum Beispiel hat sich laut Polizei in der Zwischenzeit aufgelöst. 2015 wurde die NOWKR-Demo verboten, für den Ball 2016 wurden (noch) keine Veranstaltung untersagt. 


Die  der vergangenen Jahre: Alle Infos, alle Ausschreitungen

 

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