"Das ist keine Amazon-Kopie", sagt Margarete Schramböck zu "Heute". Es gehe nicht um den billigsten Preis, ein direkter Einkauf auf der neuen Website ist nicht möglich. Vielmehr sei das "Kaufhaus Österreich" ein "österreichisches Eck im Internet". kaufhaus-oesterreich.at soll heimischen Händlern helfen, ihre Webshops bekannter zu machen, so die Wirtschaftsministerin.
Rund 1.000 Unternehmen sind kostenfrei gelistet. Auch Internet-Plattformen wie Austrian Limited, doitfair, Klickland, markta, shöpping und SHÖPY sind dabei.
Kunden sollen Produkte "wie im Kaufhaus" entdecken, so Schramböck. Der Geschäftsabschluss finde dann auf der Homepage des jeweiligen Verkäufers statt. Man könne dabei sicher sein, dass man bei österreichischen Händlern einkaufe.
Für Unternehmen gibt es auf der Website 15 Schulungsvideos für E-Commerce. 120 IT-Unternehmen bieten Hilfe an. 2021 folgt eine Produktsuche.
Ein erster Check ergibt: Es gibt viele Lücken, in der Wiener City etwa wird nur eine einzige Buchhandlung gelistet. Manche zweifeln am Konzept: Sucht man tatsächlich noch Shops oder doch eher Produkte…