So wurde Prince vor seinem Tod behandelt

Wie berichtet hat der verstorbene Pop-Sänger Prince vor seinem Tod eine Drogenüberdosis erlitten. Er bekam im Krankenhaus einen "Save shot" . "Heute.at" sprach mit einem Experten, wie so eine Behandlung genau abläuft.

Wie berichtet hat der vor seinem Tod eine Drogenüberdosis erlitten. Er bekam im Krankenhaus einen "Save shot" . "Heute.at" sprach mit einem Experten, wie so eine Behandlung genau abläuft.

"Bei dem 'Save shot' handelt es sich um eine intravenöse Gabe von Naloxon. Die Wirkung tritt innerhalb von Sekunden ein.", klärt Walter North, ärztlicher Leiter vom Verein "Dialog", auf. Das Mittel wird in eine Vene oder intramuskulär initiiert und unterbindet die Wirkung von Opioiden wie Heroin oder Methadon.

"Die Wirkung wird für etwa zwei Stunden blockiert, der Patient muss allerdings unbedingt im Krankenhaus weiter behandelt werden", so der Experte. 

Demnach bestanden auch die Experten, dass Prince die nächsten 24 Stunden unter Beobachtung steht, der Sänger wollte allerdings nicht bleiben, weil ihm kein Privatzimmer zur Verfügung gestellt wurde. 

Bei einer Behandlung mit Naloxon können die Patienten Entzugserscheinungen zeigen, in der Praxis erfolgten deshalb anschließend weitere Behandlungsmethoden. 
 

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