Nicht immer ist ein Umzug möglich, wenn du dir mehr Räume wünschst. Eine praktische Lösung: Du kannst selbst eine Trennwand aus Gipskartonplatten einziehen. Das ist relativ günstig und mit etwas handwerklichem Geschick gut machbar.
Bevor es losgeht, solltest du den genauen Wandverlauf planen. Miss alles genau aus und markiere mit Wasserwaage und Richtschnur, wo die neue Wand entstehen soll. So siehst du gleich, ob die Position passt.
Wie t-online.de meldet, bestehen solche Trockenbauwände aus Gipskarton- oder Gipsfaserplatten an einem Ständerwerk aus Metall oder Holz. Metall ist leicht und maßhaltig. Sollen schwere Gegenstände an der Wand hängen, ist Holz die bessere Wahl.
Zuerst werden die UW-Profile am Boden und an der Decke befestigt. Klebe Dichtungsband auf die Rückseite und düble sie etwa alle 80 Zentimeter fest. Danach kommen die senkrechten CW-Profile in die waagerechten Schienen.
Montiere dann eine Plattenseite am Ständerwerk. Danach positionierst du die Dämmplatten und verlegst bei Bedarf Kabel. Auf die erste Schicht kommt eine zweite - leicht versetzt, damit die Fugen nicht aufeinander liegen.
Die Lücken werden mit Fugenfüller verspachtelt und glatt geschliffen. Vor dem Tapezieren solltest du Tapetenwechselgrund auftragen. Beim Streichen grundierst du mit verdünnter Dispersionsfarbe. So wird alles gleichmäßig.
Wichtig für Mieter: Das Einziehen einer Trennwand ist eine bauliche Veränderung und braucht die Zustimmung des Vermieters. Ohne Genehmigung riskierst du eine Kündigung. Zudem besteht eine Rückbaupflicht - auch nach Jahren.