Social-Media-Analyse: Makemakes werden Vorletzter

Bild: Thomas Kronsteiner

Am Samstag steht das große Finale des Eurovision Song Contest auf dem Programm, und es wird bereits wild gerätselt, wer dieses Jahr zum strahlenden Sieger gekürt wird. Geht es nach dem Media-Intelligence-Dienst Meltwater, hat Schweden die besten Chancen auf den Sieg. Österreich scheint der Social Media Analyse zufolge schlechte Karten zu haben. Die Makemakes landen nur auf dem vorletzten Platz.

Das US-Unternehmen hat auch heuer wieder eine Social Media Analyse erstellt, die Auskunft darüber geben soll, über welchen ESC-Kandidaten in Blogs, Foren und Social-Media-Kanälen am meisten "gesprochen" wird und wer daher gute Chancen hat, die weltweit größte Musikshow zu gewinnen.

Demnach hat der schwedische Beitrag von Måns Zelmerlöw mit 4.900 Online-Konversationen die Nase vorne. Damit könnte der Eurovision Song Contest nächstes Jahr in Schweden ausgetragen werden. Allerdings dürfte es knapp werden, denn Spanien liegt mit Edurne den Schweden dicht auf den Fersen. Insgesamt 4.500 Nennungen kann Spanien für sich verbuchen.
The MakeMakes als große Verlierer

Schlecht sieht es hingegen für Österreich aus. The Makemakes schaffen es mit 650 Nennungen nur auf den vorletzten Platz. Auch die Deutschen scheinen heuer leer auszugehen. Deutschland schafft es laut Meltwater ebenfalls nicht in die Top-10. Diese setzen sich neben den Favoriten Schweden und Spanien aus Australien (3.450 Nennungen), Polen (3.400),  Serbien (3.200), Italien (2.700), Rumänien (2.300), Israel (2.100), Estland (1.900) und Albanien (1.850)  zusammen.

Für die Analyse beobachtete Meltwater im Zeitraum von 21. April bis 22. Mai eigenen Angaben zufolge rund 18 Millionen Blogs und Foren sowie Twitter, Facebook und Youtube-Einträge. Meltwater lieferte bereits gezielte Auswertungen für Events wie die Oscar-Verleihung und US-Wahlen.

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