Social-Media-"Freundin" erpresste Burgenländer

Bild: lolostock / Fotolia

Ein 34-jähriger Burgenländer wurde am Wochenende Opfer eines Erpressungsversuchs. Eine Unbekannte hatte sich ein Sex-Video von ihm besorgt und wollte Bares.

 

Alles begann, als der 34-Jährige aus dem Bezirk Oberwart die Freundschaftsanfrage einer gewissen Juliette Lang annahm, wie burgenland.orf.at verriet. Die neue "Freundin" zeigte bald ihr wahres Gesicht. Anstatt süße Katzenvideos zu teilen, wollte "Juliette" Geld. 

Per Chat 8.000 Euro gefordert

Beim Chatten schockte sie den Burgenländer mit der Nachricht, dass sie ein Sexvideo von ihm besitze. Sie drohte, das Video im Internet zu veröffentlichen. Nur, wenn er 8.000 Euro überweise, würde sie ihn verschonen, so die Erpresserin. Die falsche Juliette reduzierte den Preis schließlich auf 2.000 Euro, doch ihr Opfer wollte trotzdem nicht zahlen. 

Der Burgenländer löschte stattdessen seine Accounts und ging zur Polizei. Die hefteten sich an Juliettes Fersen, fanden aber schnell heraus, dass die virtuelle Identität nur Fassade war. 

 

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