In vielen Haushalten sind Wassersprudler mittlerweile unverzichtbar. Sie machen aus Leitungswasser in Sekunden erfrischendes Sprudelwasser. Doch beim Blick auf den CO2-Zylinder fällt vielen ein aufgedrucktes Ablaufdatum auf.
Kohlendioxid selbst wird nicht schlecht. Doch für Getränke gilt es als Lebensmittelzusatzstoff und unterliegt damit bestimmten Vorgaben. Das Datum bezieht sich auf die Sicherheit des Druckbehälters, nicht auf das Gas selbst.
Wie es bei CHIP heißt, sollte man das Datum nicht ignorieren. Mit der Zeit können sich die Sicherheitsvorrichtungen des Druckbehälters verändern. Außerdem kann durch eine minimale natürliche Leckrate weniger CO2 im Zylinder verbleiben.
Der Zylinder sollte stets aufrecht stehen und gegen Umfallen gesichert sein. Stöße oder Schläge sind zu vermeiden, und Kinder sollten keinen Zugriff darauf haben. Andere Gasflaschen, etwa mit Sauerstoff oder Brenngas, sollten nicht gemeinsam mit dem CO2-Zylinder gelagert werden.
Ein abgelaufener Zylinder sollte nicht einfach weiterverwendet werden. Die einfachste Lösung ist der Tausch bei einem Händler: Du gibst den leeren oder abgelaufenen Zylinder ab und erhältst eine gefüllte, geprüfte Flasche. Alternativ kann der Zylinder bei einer Prüfstelle kontrolliert werden.
Übrigens: Auch die Plastikflaschen haben ein Ablaufdatum. PET-Kunststoff nutzt sich mit der Zeit ab, und es können unsichtbare Mikrorisse entstehen. SodaStream empfiehlt daher, die Flaschen alle vier Jahre zu wechseln.