Sohn seit Jahren vermisst: "Bete jeden Tag"

Carmen H. aus Krems (NÖ) durchlebt den Albtraum jeder Mutter: Ihr Sohn Christian verschwand vor genau 730 Tagen spurlos. Bis heute träumt sie, den 22-Jährigen wieder in die Arme schließen zu können.

Der Kummer macht keine Pause: Seit ganzen zwei Jahren denkt Carmen H. jeden Tag, jede Nacht nur an eins: die Rückkehr ihres verschwundenen Sohnes. Die ständige Angst setzt der 46-Jährigen schwer zu: "Ich habe seither Bluthochdruck und Herzprobleme." Die gipfelten in einem Infarkt, die leidende Mama musste sofort operiert werden.

Neue Suchaktion ergebnislos

Doch ihre Gesundheitsprobleme sind für sie nur Nebensache, alles dreht sich um ihren geliebten Sohn: "Ich bete jeden Tag zu Gott, dass Christian nach Hause kommt", sagt sie. Am 5. Dezember 2017 ging der 22-Jährige Zigaretten holen. Mutter Carmen fragte noch, ob er die Schlüssel bei sich habe. "Ja Mama" antwortete er – und verschwand spurlos.

Seither hat sich für die verzweifelte Frau viel verändert: Drei Bypässe setzten ihr zu. Doch nichts hält die mutige Mutter ab, die Ermittler auf Trab zu halten: Einmal monatlich ruft sie bei der Polizei an, geht sicher, dass weiter nach ihrem Sohn gesucht wird. Und ihre Hartnäckigkeit zeigt Wirkung: Erst vergangene Woche starteten die Beamten einen neuen Suchaufruf. Bisher ergebnislos.

Doch Carmen will die Hoffnung nicht aufgeben: "Er war so ein braves Kind, war immer ruhig", erinnert sie sich. "Nach der Schulzeit aber begannen Probleme mit falschen Freunden und Drogen. Jetzt ist er fort. Bitte helfen Sie, meinen Sohn zu finden!"

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