Dramatische Szenen erlebte ein 46-Jähriger im Skigebiet von Lech. Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilt, kam der Skifahrer am Sonntag durch eigenes Verschulden zu Sturz und verlor dadurch das Bewusstsein. Durch einen zufällig anwesenden Pistenretter konnte das Schlimmste verhindert werden.
Zuvor war der Skifahrer mit Kollegen und seinem Sohn auf der Skiroute "Steinmännle 181" in Lech abgefahren. In einem langen Steilstück fuhr der Verunfallte mit hoher Geschwindigkeit ab. An einer steil abfallenden Geländekante hob er ab und schlug folglich beim Aufprall mit dem Kopf auf der Piste auf. Nach dem Sturz blieb der Mann regungslos auf der Piste liegen.
Er wurde durch einen zufällig anwesenden Pistenretter sofort reanimiert, da keine Vitalfunktionen mehr feststellbar waren. Der Patient konnte vor Ort durch den Notarzt des Hubschraubers "Gallus1" stabilisiert und anschließend in das LKH Feldkirch verbracht werden.