Song Contest 2015 soll 25 Millionen Euro kosten

Der vorläufige Kostenrahmen für den Eurovision Song Contest 2015 steht. Dieser sieht einen Aufwand von 25 Mio. Euro bei Einnahmen in der Höhe von 10 Mio. Euro vor. Die Zahlen wurden am Donnerstag dem ORF-Stiftungsrat präsentiert, der diese einstimmig angenommen hat. Wie viel den ORF die Veranstaltung tatsächlich kosten wird, dürfte sich erst nach der Vergabe des Austragungsortes entscheiden.

Derzeit sind noch die Städte . Wien rechnet sich mit der Stadthalle gute Chancen für den Zuschlag aus. Allerdings wird in der Bundeshauptstadt seit Kurzem auch über einen Hallenneubau zwecks Song-Contest-Austragung gemunkelt. Demnach gibt es Ideen, eine Mehrzweckhalle am Areal von Neu Marx im Bezirk Landstraße zu errichten. Denn dort gebe es im Umfeld der alten Rinderhalle - nachdem der ORF beschlossen hat, nicht dorthin zu übersiedeln - genug Platz, so das Argument.

Innsbruck noch nicht aus dem Rennen

Außerdem müsste die Stadthalle dann nicht wochenlang für andere Veranstaltungen gesperrt werden, was ein teures Unterfangen wäre. Aus dem Büro von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hatte es zuletzt geheißen, dass man habe. Über die Kosten eines möglichen Hallenneubaus gab es aber vorerst keine Informationen. Ernsthafte Konkurrenz gibt es für Wien aus dem Westen, da verschiedenen Medienberichten zufolge Innsbruck sich mit einem ansprechenden Konzept sehr gut präsentiert habe.

Mit einer Entscheidung hinsichtlich des Standortes ist voraussichtlich noch im Juli zu rechnen. "Unsere technischen Teams werden nach Möglichkeit nächste Woche die drei Locations besichtigen", wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz erläuterte. Danach werde man offizielle Gespräche mit den potenziellen Host-Citys führen. Mit der Auswahl des Veranstaltungsortes dürfte dann auch das Datum für den größten Musikwettbewerb der Welt feststehen. Ebenfalls noch , der federführend das Rahmenprogramm des Megaevents gestalten und umsetzen soll. Die Bewerbungsfrist dafür ist mit 20. Juni ausgelaufen.

Der weitere Fahrplan beinhaltet zudem die Vertragsunterzeichnung zwischen dem ORF und der European Broadcasting Union (EBU), zu der es im August kommen soll. Das Budget werde im Oktober vorgestellt, bevor im Dezember das "Final Theme Art", also das Design für den Eurovision Song Contest 2015 fixiert werden soll. Die endgültige Teilnehmerliste der Länder sowie der künstlerische Ablauf stehen dann schließlich im kommenden Jahr an.

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