Song Contest: Heimische Künstler, die total versagten

Bild: imago stock&people

Die Geschichte des Eurovision Song Contest hat aus österreichischer Sicht ein wenig Licht und viel Schatten. Den Siegen von Udo Jürgens und Conchita Wurst stehen zahlreiche traurige Niederlagen und Momente der Schmach gegenüber. Zwei Mal erhielten die heimischen Vertreter sogar überhaupt keinen Punkt der internationalen Fachjury. "Heute.at" hat sechs Auftritte beim ESC herausgesucht, auf die man rückblickend auch hätte verzichten können.

Die Geschichte des Eurovision Song Contest hat aus österreichischer Sicht ein wenig Licht und viel Schatten. Den Siegen von Udo Jürgens und Conchita Wurst stehen zahlreiche traurige Niederlagen und Momente der Schmach gegenüber. Zwei Mal erhielten die heimischen Vertreter sogar überhaupt keinen Punkt der internationalen Fachjury. "Heute.at" hat sechs Auftritte beim ESC herausgesucht, auf die man rückblickend auch hätte verzichten können. 
59 Mal fand der Eurovision Song Contest bislang statt. In der langen Geschichte sang sich Österreich mit Udo Jürgens und Conchita Wurst erst zwei Mal an die Spitze. Der vor einem knappen halben Jahr verstorbene Jürgens war es auch, der mit Platz 4 im Jahr 1965 das zweitbeste Ergebnis lieferte.

Bei insgesamt 47 Teilnahmen sprangen für Österreich 29 Mal nur Plätze in der unteren Tabellenhälfte heraus. Den letzten Platz holten heimische Interpreten gar sieben Mal. Wir haben uns die sechs traurigsten Auftritte herausgesucht, um sie auf den folgenden Seite noch einmal Revue passieren zu lassen.

Bob Martin eröffnet auf Seite 2 die "Hall of Shame"...

Bob Martin - Wohin, kleines Pony?

 

"Wohin, kleines Pony wollen wir reiten?" fragte Bob Martin beim ersten ESC-Antritt Österreichs im Jahr 1957. Weit geritten wurde mit dem Gaul allerdings nicht. Von den damals in Frankfurt am Main auftretenden zehn Teilnehmern belegte er mit heißen drei Punkten den zehnten und damit letzten Platz.

Auf Seite 3 folgt der erste, absolute Tiefpunkt...

Wilfried - Lisa Mona Lisa

Der irische Moderator kündigte Wilfried vor seinem Auftritt noch als "großen, alten Mann der österreichischen Popmusik an". Diese Charakterisierung dürfte ebenso wie der Song "Lisa Mona Lisa" keinen großen Eindruck auf die internationale Fachjury gemacht haben. Am Schluss gab es satte 0 Punkte.

Dieser Star stand 1991 in Rom im Regen...

Thomas Forstner - Venedig im Regen

1989 trällerte sich der blutjunge, dem damaligen Ideal entsprechend blondbemattete Thomas Forstner mit "Nur ein Lied" noch auf den hervorragenden fünften Platz, in Österreich schoss die Nummer an die Spitze der heimischen Hitparade. Zwei Jahre später kam er in Rom mit "Venedig im Regen" nicht ganz an die selbst gelegte Latte heran. 0 Punkte reichten nur für den letzten Platz.

Dieser Star erlebte auf Seite 5 seine Bruchlandung...

Eric Papilaya - Get A Life, Get Alive

Eric Papilayas Auftritt vor einem überdimensionalen Red Ribbon dürfte den kühlen Finnen im Jahr 2007 eindeutig zu heiß gewesen sein. Mit vier Punkten für "Get A Life, Get Alive" fand sich der Ex-Starmaniac am Ende auf dem vorletzten Platz wieder.

Auf Seite 6 setzte es einen bösen Klaps auf den Popo...

Trackshittaz - Woki mit deim Popo

Die Welt war im Jahr 2012 noch nicht bereit für die Trackshittaz aus dem Mühlviertel. G-Neila und Manix brachten mit ihrem Track "Woki mit deim Popo" zwar halb Aserbaidschan zum Beben, doch mit mageren acht Punkten wurde das Duo schon im Halbfinale mittels schmerzhaftem Arschtritt  auf dem letzten Platz aus dem Bewerb gekickt.

Seite 7 markiert den bislang letzten Tiefpunkt beim ESC...

Natália Kelly - Shine

Groß waren die Hoffnungen, die man hierzulande in die junge Nachwuchs-Sängerin Natália Kelly und ihren Titel "Shine" gesetzt hatte. Umso größer war dann die Enttäuschung, als der Weg schon im Semifinale zu Ende war. Es gab im schwedischen Malmö zwar 27 Punkte, doch die reichten nur für Rang 14 im Halbfinale.

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