Nach zwei letzten Plätzen in den Jahren 2015 und 2016 hat man sich in Deutschland Gedanken gemacht, wie man beim Eurovision Song Contest an Erfolge vergangener Tage anschließen könnte. Am Mittwoch wurde jetzt ein neues Konzept vorgestellt, mit dessen Hilfe man sich in Zukunft wieder Spitzenplätze erhofft.
Nach zwei letzten Plätzen in den Jahren 2015 und 2016 hat man sich in Deutschland Gedanken gemacht, wie man beim Eurovision an Erfolge vergangener Tage anschließen könnte. Am Mittwoch wurde jetzt ein neues Konzept "Unser Song 2017" vorgestellt, mit dessen Hilfe man sich in Zukunft wieder Spitzenplätze erhofft.
Im kommenden Jahr findet der Song Contest in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt. Deutschland will dort mit einem Newcomer punkten. Die Sängerin oder der Sänger soll in einem landesweiten Casting unter dem Namen "Unser Song 2017", dessen Final live übertragen wird, gefunden werden.
"Unser Song 2017": Berwerbungsphase für deutschen
— ESC Deutschland (@eurovisionde)
Ab sofort können sich . Gesucht werden bislang unbekannte Sängerinnen oder Sänger. Bereits etablierte Künstler oder Band dürfen sich nicht bewerben.
Zwei nicht öffentliche Casting-Runden
Gleichzeitig schlagen deutsche und internationale Produzenten speziell für den Song Contest ausgerichtete Lieder vor. Dann werden in einer ersten, nicht öffentlichen Casting-Runde 30 Kandidaten ausgewählt. Dafür zuständig sind Vertreter vom NDR sowie weiteren ARD-Sendern, Mitarbeiter der Produktionsfirma Raab TV sowie Musik-Experten.
In einer zweiten, ebenfalls nicht öffentlichen Casting-Runde werden die 30 Auserwählten dann auf fünf Finalisten reduziert. Diese fünf Interpreten treten dann in einer drei Stunden dauernden Live-Sendung am 9. Februar gegeneinander an.
Eine Fachjury bestehend aus ESC-Siegerin Lena meyer-Landrut, Tim Bendzko und Florian Silbereisen werden die Finalisten bewerten und kommentieren. Abstimmen wird allerdings einzig und allein das TV-Publikum sowie Fans außerhalb Deutschlands mittels ESC-App.