Zwei neue Linien, ein Sonn- und Feiertagsverkehr an den Hauptrouten sowie neue Info-Monitore an den Haltestellen: Das erwartet Busfahrer ab 4. September in St. Pölten. Mit dem verbesserten Angebot soll auch die Frequenz steigen, Ziel sind fünf Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die Fahrpreise bleiben unverändert.
Seit Jahren wird in St. Pölten über einen Sonntagsbus diskutiert. Jetzt ist die Entscheidung gefallen. Ab 4. September wird der städtische LUP-Bus auch an Sonn- und Feiertagen unterwegs sein. Ausgewählt wurden vorerst die drei frequenzstärksten Linien 1, 5 und 6 (Route Viehofen Richtung VAZ, Route Viehofen Richtung Waldsiedlung und Route Friedhof Richtung Wagram). Die Busse fahren an Sonntagen von 7.30 bis 17 Uhr.
"Wir erhöhen damit künftig von 310 auf 365 Betriebstage und appellieren an alle St. Pöltener, die einen Sonntagsbus gefordert haben, auch damit zu fahren. Nur dann kann das Angebot aufrechterhalten werden", so Bürgermeister Matthias Stadler.
Darüber hinaus wird in St. Pölten ab 4. September das bestehende Liniennetz erweitert. Die neue Linie 12 sorgt auf der Hauptachse Mühlweg - Bahnhof - Josefstraße für einen attraktiven 10-Minuten-Takt und die neue Linie 13 bindet Ragelsdorf und Weitern ins LUP-Netz ein. Außerdem wird die Busflotte modernisiert und neue Info-Monitore werden angeschafft (einige davon erhalten auch eine akustische Ansage der nächsten Bus-Abfahrten).
Für alle diese Maßnahmen sind heuer im Budget der Stadt 3,7 Millionen Euro vorgesehen. Die Fahrpreise werden nicht erhöht. Was viele nicht wissen: Wer eine Einzelkarte um 1,70 Euro oder um 3,40 Euro für den LUP kauft, kann damit innerhalb von St. Pölten auch andere Öffis wie Zug oder Regionalbus nutzen.
Lob für die Verbesserungen kommt von der VP. Wobei Stadtrat Markus Krempl-Spörk betont: "Die neuen LUP-Ideen tragen eindeutig schwarze Handschrift. Wir sammeln bereits seit einigen Jahren die Wünsche unserer Bürger."