Österreich

Sonne anstatt Kernkraft: Strahlen in Zwentendorf

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:57

Nun hat das ungeliebte Kernkraftwerk in Zwentendorf (Bez. Tulln) doch noch eine strahlende Zukunft vor sich. Nur sind es Sonnen- statt Atomstrahlen, die im Bau an der Donau künftig für Energiegewinnung sorgen. Am Donnerstag wurde die erste Bauphase eines Photovoltaik-Parks in Betrieb genommen, der sauberen Strom liefert.

Es war ein wahrlich symbolträchtiger Auftritt, den Landeshauptmann Erwin Pröll und EVN-Generaldirektor Burkhard Hofer Donnerstagvormittag absolvieren durften: Im Sinnbild für den Kampf gegen die atomare Strahlengefahr werden nun andere Strahlen für saubere Energie sorgen. Denn das Kernkraftwerk Zwentendorf wird eben zu einem Photovoltaik-Zentrum ausgebaut.
Am Donnerstag ging bereits der erste Teil dieser Anlage in Betrieb. Ab 24. Juli soll die Anlage dann unter Volllast laufen. Bei einer auch nur durchschnittlichen Sonneneinstrahlung wird mit einer Leistung der Anlage von ungefähr 180.000 Kilowattstunden pro Jahr gerechnet. Die getätigten Investitionskosten betragen 1,2 Millionen Euro.
Und Niederösterreich erweist sich einmal mehr als Öko-Vorreiter: Derzeit werden im größten Bundesland schon 25 Prozent des Bedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt.

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