Der Datenklau bei Sony weitet sich immer weiter aus. Wie der Elektronikkonzern bekanntgab, wurde auch die Plattform Sony Online Entertainment (SOE) gehackt und Millionen Benutzerinformationen gestohlen - auch von Österreichern.
Zwar scheint es für Hacker relativ einfach zu sein, an Informationen von Sony zu geraten, der Informationsfluss über diese Vorgänge vonseiten des Konzerns an die betroffenen Kunden lässt hingegen sehr zu wünschen übrig.
24,6 Millionen Userdaten erbeutet
Wie Sony jetzt erst bekanntgab, wurde während des Hackerangriffs auf das PlayStation Network (PSN) auch das SOE attackiert. Die Cyber-Attacken auf die Netzwerke ereigneten sich bereits zwischen 16. und 19. April. Auch bei SOE konnten sich die Internetpiraten nach Herzenslust bedienen und erbeuteten persönliche Informationen von 24,6 Millionen Usern.
Bei den gestohlenen Daten handelt es sich unter anderem um Passwörter, Namen, Adressen, E-Mail-Adressen sowie Geburtsdaten. Aus den Datenbanken wurden auch über 10.000 Kreditkartennummern gestohlen. Außerdem erbeuteten die Hacker Zahlungsprotokolle von österreichischen SOE-Benutzern.
SOE ist das Netzwerk von Sony, das von PC-Spielern zum Onlinespielen verwendet wird.