Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister wurde am Mittwoch mit dem Staatspreis des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfahlen ausgezeichnet. Seine Frau Corinna und Tochter Gina waren anwesend, nahmen die Auszeichnung entgegen. Der siebenmalige Champion wurde nicht nur für seine sportlichen Erfolge, sondern auch für sein karitatives Engagement geehrt.
Nicht anwesend war allerdings Mick Schumacher. Der Haas-Pilot erschien nicht zur Ehrung seines Vaters in Köln, ließ sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen. Der Formel-1-Pilot habe sich unwohl gefühlt, berichtet jedenfalls die "Bild".
Die Meldung sorgte im Formel-1-Fahrerlager für Aufsehen, schließlich steht am kommenden Wochenende der Große Preis von Frankreich in Le Castellet auf dem Programm. Bereits am Freitag steigen die ersten Freien Trainings. Der 23-Jährige müsste jedenfalls bis Samstag über einen Start entscheiden. Zum Gesundheitszustand des Formel-1-Piloten ist jedoch noch nichts bekannt. Als Ersatzfahrer steht Pietro Fittipaldi
Schumachers Frau Corinna brach bei der hochemotionalen Ehrung in Tränen aus, wurde von ihrer Tochter Gina getröstet. Michael Schumacher selbst konnte den Preis nicht persönlich entgegen nehmen. Seit seinem Skiunfall im Dezember 2013, bei dem er ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt, ist der heute 53-Jährige nicht mehr öffentlich aufgetreten.