Erst vergangenen Donnerstag hatte Anastasia Potapova in Hertogenbosch wegen einer Erkrankung im Achtelfinale aufgeben müssen. Die 26. der Weltrangliste hatte begründet: "Ich habe mir vor einigen Tagen eine Krankheit eingefangen, und leider ist es über Nacht schlechter geworden."
Am Montag folgte in Berlin der nächste Rückschlag. Die 25-Jährige verlor gegen die Russin Ekaterina Alexandrova Satz eins im Eiltempo 1:6, gab dann nach nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit erneut auf.
Potapova musste sich im Rücken- und Nackenbereich in einer medizinischen Auszeit behandeln lassen. Bei der Verabschiedung am Netz verzichtete die gebürtige Russin auf die Umarmung ihres Gegenübers – wohl ein Signal, dass ihre Krankheit noch nicht voll auskuriert ist und sie eine Ansteckung vermeiden will.
Das WTA-500-Rasenturnier ist für die Achtelfinalistin der French Open damit ebenso vorzeitig vorbei.