Ein Film über ein Justizskandal: Vier lesbische Latinas werden zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt, weil sie angeblich zwei Mädchen mißbraucht haben sollen.
In San Antonio, Texas, werden im Jahr 1994 vier lesbische Latinas, allesamt in einem "low income backgroud" daheim, des Kindesmissbrauchs verdächtigt und angeklagt.
Der Justizprozess entwickelt sich zu seinem Skandal: Die Anklage verfügt über keine stichhaltigen Beweise, verwickelt sich in Widersprüche, es sind klar und deutlich Fehler in der Beweisaufnahme zu erkennen. Dennoch werden die Frauen schuldig gesprochen und zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt.
Dazu trägt auch die Instrumentalisierung eines angeblichen satanischen Kultes aus den 80er und 90er Jahren, umschrieben als "devilish homosexuality rituals".
Keine der angeklagten Frauen will sich schuldig bekennen und damit eine mildere Strafe erwirken. Durch die Schlagzeilen, die der Fall in den USA machte, wurden Rechtsorganisationen darauf aufmerksam und begannen, eine Wiederaufnahme des Verfahrens anzustrengen.