Rund 1.800 Gemeindebaubewohner aus 900 Haushalten werden jährlich nach einer Räumungsklage delogiert. Nun zieht die Stadt die Notbremse. Die Zahl der Rauswürfe in den Gemeindebauten soll verringert werden. Das Motto laute "Hilfe zur Selbsthilfe", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SP) am Mittwoch.
Rund 1.800 Gemeindebaubewohner aus 900 Haushalten werden jährlich nach einer Räumungsklage delogiert. Nun zieht die Stadt die Notbremse. Die Zahl der Rauswürfe in den Gemeindebauten soll verringert werden. Das Motto laute "Hilfe zur Selbsthilfe", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SP) am Mittwoch.
Ab Februar sollen Sozialarbeiter von "Wiener Wohnen" Mieter in Not betreuen und so vor dem Abstieg bewahren. Ein siebenköpfiges Team kümmert sich um jene Bewohner, gegen die eine Räumungsklage wegen offener Mietschulden läuft.
Oft bemühen sich die Betroffenen aus Angst und Scham nicht um Lösungen. Schon jetzt versuche man, Delogierungen zu vermeiden und biete etwa Ratenzahlungen an, so Ludwig. Im Durchschnitt beträgt der Mietrückstand 2.300 Euro. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.
pet