Sozialhilfe weg: "Ich konnte nicht einmal Windeln ka...

Bild: privat

Janine K. (20) hat die längsten Wochen ihres Lebens hinter sich: Die alleinerziehende Wienerin musste vier harte Monate auf ihr Sozialhilfegeld warten. Ohne die notwendigen knapp 600 Euro monatlich schaffte es die Jungmama kaum, für ihren vier Monate alten Sohn Leon-Stefan zu sorgen.

"Ich konnte zum Schluss nicht einmal Essen und Windeln kaufen", schildert sie verzweifelt. "Ich bin zwei Monatsmieten im Rückstand. Ohne die Hilfe meiner Mutter, die selbst kaum etwas verdient, hätte ich es nicht geschafft", erzählt die angehende Friseurin. Ihren Ausbildungsplatz hat Janine verloren, bevor sie schwanger wurde.

Nach der Geburt ihres Babys stellte die arbeitslose Mutter im Oktober 2016 einen Folgeantrag für die Sozialhilfe, die sie bereits fünf Monate kassiert hatte. "Seither habe ich jeden Tag beim Amt angerufen und wurde immer vertröstet", ärgert sich Janine.

Auf Anfrage von "Heute" kommt nun Bewegung in den Fall: "Vier Monate Bearbeitungszeit sind schon lange, aber innerhalb der Frist. Das Geld wird der jungen Frau nun rückwirkend überwiesen", bestätigt die MA40. Und klärt auf: "Sie hätte direkt in eines unserer Sozialzentren kommen können. Im Notfall gibt es hier Soforthilfe und Lebensmittelgutscheine."

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