Sozialistische Jugend will Essverbot kippen

Die Sozialistische Jugend will am SP-Parteitag das Essverbot in den Wiener U-Bahnen rückgängig machen. Die Erfolgschancen für ihren Antrag sehen sie aber gering.

Am Samstag hält die Wiener SPÖ ihren ersten Parteitag unter Bürgermeister Michael Ludwig ab. Neben der Wiederwahl Ludwigs stehen 199 Anträge auf der Agenda.

Einer davon kommt von der Sozialistischen Jugend. Die jungen Parteirebellen wollen das Essverbot in den U-Bahnlinien kippen. "Wir wollen diskutieren statt verbieten", sagt die Wiener SJ-Vorsitzende Fiona Herzog zu "Heute". Laut Herzog hetzen viele von Termin zu Termin und wollen zwischendurch eben eine Kleinigkeit essen. Das soll auch möglich sein.

Aus dem Büro von Stadträtin Ulli Sima (SP) heißt es dazu: "Bei den Fahrgästen kommt das Essverbot sehr gut an. Niemand will sich in den Ketchup-Gatsch setzen." Angesprochen auf die Erfolgschancen ihres Antrags gibt Herzog zu: "Das geht nicht durch, aber uns geht es darum, eine Diskussion anzuregen."

Seit September ist das Essen in der U6 verboten und seit 15. Jänner in allen U-Bahnen. Gestraft wird nicht.

Der "Heute"-Lokalaugenschein zum Essverbot (Jänner 2019):

(red)

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