Laut St. Pöltens Stadt-Chef Matthias Stadler darf sich die SP nicht nur wegen der geleisteten Arbeit auf die Schultern klopfen. Mehr als 130 Punkte stehen im Programm für den 3. Juli: 1000 neue Wohnungen, 2000 neue Arbeitsplätze, 5000 neue Bildungsplätze, 200 neue Betriebe ansiedeln ...
Ich bin stolz, aber nicht vermessen - es gibt noch jede Menge zu tun! Stadler betont, dass die Landeshauptstadt in den letzten Jahren in Sachen Lebensqualität so manchen prominenten Wiener Bezirk alt aussehen lässt - wie die Zuzüge belegen, man müsse aber am Boden bleiben. Aktuell gut 52.000 Einwohner (ohne Zweitwohnsitzer) sollen freilich mehr werden, aber mit Maß und Ziel.
Auf eine Zahl möchte er sich nicht festlegen, gehe es doch darum, St. Pölten kontrolliert zu entwickeln: Vor allem aus dem Großraum Wien-Bratislava können wir profitieren.
Während Stadler die Forderung nach einer Medizin-Uni aufrecht erhält, hat das Land NÖ den Ausbau des Spitals zu einem Zentralklinikum schon abgesegnet. Ausbau des Radwegenetzes um 40 Kilometer oder das Pflanzen von 1000 neuen Bäumen sind weitere Anliegen.
Von der Umfrage einer Wochenzeitung, die der SP 64 Prozent der Stimmen bescheinigt, hält Stadler wenig: Das ist zu hoch gegriffen!