Kinderbetreuerin vergleicht Kurz-Fans mit Nazis

Bild: privat

Rund 1.500 Wanderer und Kurz- sowie Mikl-Leitner-Fans begleiteten die Politiker auf den Schneeberg. Die Vösendorfer Kinderfreunde-Chefin findet die erhobenen Hände befremdlich.

Nach dem Wanderausflug auf den Schneeberg (NÖ) von Sebastian Kurz und Johanna Mikl-Leitner ("Heute" berichtete) postete der Kanzler Fotos von der Wanderung auf seinem Facebook-Account. Die Vorsitzende der Kinderfreunde und Roten Falken Vösendorf (eine SP-Organisation) kommentierte die vielen Anhänger und erhobenen Hände so: "Viele erhobene Hände - das hatten wir doch schon mal (Anm.: dazu ein kotzendes Emoji)".

Auch Hofer-Wähler beschimpft

Die Jugendbetreuerin hatte schon 2016 für Aufregung und Schlagzeilen gesorgt. Damals hatte sie von einer Neunjährigen erfahren, dass deren Eltern Hofer-Wähler (Anm.: 2016 wurde der Bundespräsident gewählt) sind und sagte zum Kind: "Deine Eltern haben nix im Hirn." ("Heute" berichtete). Doch bis auf einen Proteststurm im Netz gab es keine Konsequenzen. Bürgermeisterin Andrea Stipkovits (SP) kommentierte den Fall damals nicht.

SP-Bürgermeisterin distanziert sich

Auch diesmal wurde die Ortschefin zum Facebook-Posting gefragt. Aus dem Rathaus heißt es dazu: "Grundsätzlich handelt es sich hier um das private Empfinden der Posterin, welche unsere Bürgermeisterin daher nicht weiter kommentieren möchte, sich aber jedenfalls davon klar distanziert. Weiters behält es sich unsere Bürgermeisterin vor, mit der Posterin ein vertrauliches Gespräch zu führen." Ein Mitglied der SPÖ-Pensionisten, der selbst im Krieg war, regt sich auf: "Die SPÖ Vösendorf geht den Bach runter. Die Bürgermeisterin schanzt sich selbst eine Wohnung zu, dann solche Äußerungen. Ich kenne Nazis aus dem Krieg und Kurz damit zu vergleichen, ist eine Frechheit."



(Lie)

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