Österreich

SP-Funktionär soll bei Wahlen betrogen haben

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:01

Der mutmaßliche Betrüger soll bei den Gemeinderatswahlen im März diesen Jahres Unterschriften auf Wahlkarten gefälscht und so mehrfach „seine“ Stimme abgegeben haben. Dafür hätte sich Josef R. (72) am Dienstag am Landesgericht Korneuburg verantworten müssen. Doch der Prozess wurde auf den 23. September vertagt.

Bei den Wahlen im März diesen Jahres war R., für den die Unschuldsvermutung gilt, Mitglied in einer Sprengelwahlbehörde in Mistelbach. Diese Funktion soll der 72-jährige Mann schamlos ausgenutzt haben. Ihm wird vorgeworfen, Unterschriften auf mehreren Wahlkarten gefälscht zu haben.

„Die Sprengelwahlbehörde hat bemerkt, dass hier etwas nicht stimmt. Sie hat uns informiert und wir haben Anzeige erstattet“, so Stadtamtsdirektor Reinhard Gabauer. Der SP-Funktionär wird wegen Amtsmissbrauchs und Urkundenfälschung angeklagt. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Gebracht hat es wenig: Die SPÖ verlor um fünf Prozent.

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