SP-Politiker zeigt den ÖFB wegen türkisem Adler an

Wegen diesem türkisem Adler auf den ÖFB-Dressen sieht ein SP-Politiker rot.
Wegen diesem türkisem Adler auf den ÖFB-Dressen sieht ein SP-Politiker rot.Screenshot/Fb
SP-Politiker Walter Handl aus dem Bezirk Melk stellte eine Strafanzeige gegen den Österreichischen Fußballbund. Grund: Dress mit türkisem Adler.

Er ist SP-Politiker, Feuerwehrmann und Fußballfan aus Leidenschaft - Walter Handl aus Zelking-Matzleinsdorf (Melk). Und weiters ist er Verfechter der Rot-Weiß-Roten Nationalfarben. Dies bekommt jetzt auch der Österreichische Fußballbund zu spüren. Die Dressen der Nationalmannschaft sorgten schon im Vorjahr für einige Diskussionen. Die türkis-schwarzen Trikots waren nicht jedermanns Sache. 

Verdacht auf Fälschung des österreichischen Wappens

Vor allem die Farbe Türkis brachte die Mannschaft ins Abseits. Es hagelte zahlreiche Kritik und es wurden auch rechtliche Schritte gegen die "ÖVP-lastige" Bekleidung eingereicht. Einen Schritt weiter geht jetzt der rote Gemeindefunktionär Walter Handl. Er reichte bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Strafanzeige gegen den ÖFB wegen des Verdachtes auf Fälschung des in der österreichischen Verfassung festgeschriebenen Aussehens und Verwendung des österreichischen Staatswappens.

SP-Politiker Walter Handl brachte eine Strafanzeigen gegen den ÖFB ein.
SP-Politiker Walter Handl brachte eine Strafanzeigen gegen den ÖFB ein.privat

"Der Adler gehört definitv nicht türkis eingefärbt", ist Handl erzürnt. Die Anzeige begründet er so: "In Tageszeitungen, Wochenjournalen, sozialen Netzwerken, diversen TV Sendern, rechtlich und auch privat waren die Dressen des österreichischen Fußball Nationalteams zu sehen. Auf diesen verwendete der ÖFB das offizielle Wappen. Der Bundesadler war komplett in Türkis gehalten und die Farben Rot-Weiß-Rot, wie in der Bundesverfassung festgeschrieben, wurden mit den Farben Türkis-Schwarz-Türkis ersetzt."

Frechheit der türkisen Schnöselpartie

Er fordert den ÖFB auf, dies zu ändern. "Eine bodenlose Frechheit der türkisen Schnöselpartie gegenüber der Rot-Weiß-Roten Nationalfarben, die in der Verfassung festgeschrieben sind", schließt Handl ab. Gespannt ist er schon auf die Reaktion der Staatsanwaltschaft und des Österreichischen Fußballbundes.

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