Die Kampagne der SPNÖ für die Landtagswahl im Jänner 2018 in NÖ ist bereits voll angelaufen. Spitzenkandidat Franz Schnabl wird darin zum Geheimagenten.
Für Verwunderung sorgte die SPÖ Niederösterreich bereits mit der ersten Plakatwelle aufgrund der ungewöhnlichen Schreibweise der Niederösterreich-Abkürzung "Noe" anstatt "NÖ".
Jetzt wurden wieder neue Bilder gelauncht. Erneut in der Hauptrolle: Spitzenkandidat Franz Schnabl, der gewissermaßen in die Rolle des britischen Geheimagenten James Bond schlüpft.
"Darf ich mich vorstellen: Schnabl, Franz Schnabl" heißt es da auf einem der Wahlplakate. Auf einem zweiten Sujet sitzt Schnabl in einem königsblauen, eleganten Anzug vor dem Kamin. Daneben: Ein quietschvergnügtes Kind mit Schutzhelm. Spruch: "Hockn braucht a a zweite Meinung". In einem dritten Plakat hüpft Schnabl mit einem Regenschirm – very british – auf dem Gehsteig augenscheinlich über Pfützen. Der Slogan dazu: "Jungpolitiker", was wohl darauf anspielen soll, dass Schnabl kein klassischer Berufspolitiker ist (Anm.: Er war Polizeichef in Wien, danach im Vorstand der Magna).
Bleibt nur noch die wichtigste Frage zu klären: Trinkt Franz Schnabl seinen Martini eigentlich geschüttelt oder gerührt?
"Geschüttelt - nicht gerührt, mit einem großen Schuss sozialer Wärme für mehr Menschlichkeit und eine solidarische Gesellschaft in unserem Niederösterreich", schmunzelt Schnabl auf "Heute"-Anfrage.
(nit)