SP und Grüne: Nein zu Big Brother!

Gestohlene Handys, Attacken auf Fahrgäste und Randale an den Haltestellen: 747 Delikte wurden im Vorjahr rund um die Linzer Öffis verzeichnet. Als Reaktion will die ÖVP Videoüberwachung in Bus und Bim durchsetzen. Der Antrag scheitert seit Aufkommen der Diskussion regelmäßig an den Stimmen von SPÖ, Grünen und KPÖ.

Seit dem Vorjahr tobt der Po-litzank um Kameras in den Öffis. „Sogar in Wien und Graz sind Rot und Grün für den Einsatz von Kameras“, ärgert sich VP-Sicherheitssprecher Josef Hackl über das neuerliche Scheitern seiner Forderung im Gemeinderat.

„Damit übernehmen die Parteien die Verantwortung für täglich zwei Delikte!“ Das will Verkehrsreferent Klaus Luger (SPÖ) nicht so stehen lassen: „Die Hälfte aller Gewaltattacken passieren im Affekt, Taschendiebe können in einer vollen Straßenbahn nicht von Kameras identifiziert werden.“

Außerdem seien die Hälfte der 90 registrierten Gewaltdelikte Angriffe auf die Fahrscheinkontrollore. „Mit uns wird es sicher keine Kameras geben.“ Ähnlich auch die Aussagen von Grünen-Chefin Gerda Lenger: „Durch eine Videoüberwachung werden die Straftaten nur verlagert, nicht vermieden.“

Christian Hartl

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