SP-Wahlpleite: Pröll verteidigt rote Basis

Nach der Wahl sonnt sich die VP nicht nur in der nach 25 Jahren wieder errungenen Absoluten auf Gemeindeebene. Die Parteispitze bohrt genüsslich in den Wunden der Konkurrenz: VP-Chef Erwin Pröll nimmt die roten Gemeinde-Mandatare gar gegen deren eigene Landespartei in Schutz.

Einstige rote Hochburgen sind zu Krisengebieten geworden, kommentiert VP-Geschäftsführer Gerhard Karner das 5,1-Prozent-Minus der SP.  Und VP-Chef Pröll resümiert: Der SP-Führung ist es gelungen, den Erfolg von 2005 aufs Spiel zu setzen. Die SP-Mandatare auf Gemeindeebene hätten den Kopf für die verfehlte Politik der SP auf Landesebene hinhalten müssen, so Pröll.

Am Proporzsystem in der Landesregierung will er trotzdem nicht rütteln. Eine Verfassung wechselt man nicht wie Hemden. Aber: Das Verhalten der SP fordert derartige Diskussionen heraus.

Die FP wiederum sei 1,9 Prozent unter ihren Werten von 2000 geblieben. Pröll: Das Ergebnis für Blau ist lau.

Emanuel Lampert

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