SP-Wien will Spitäler trotz Personalnot entlasten

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Bei der Klubklausur kündigte die SPÖ an, Umstrukturierungen bei Aufnahme und Ambulanz-Zuweisung von Patienten vornehmen zu wollen. Ein Pilotversuch ist bereits in Planung.
Weil der niedergelassene Bereich, sprich Ärzte in ihren Ordinationen, nicht zu jeder Zeit geöffnet und erreichbar ist, gehen Menschen auch bei kleineren Wehwehchen in ein Krankenhaus. Ambulanzen, die ohnehin über Personalnot klagen, sind dadurch oft überfordert.

Notaufnahmen überlastet

Die geplanten Erstversorgungsstellen sollen in vielerlei Hinsicht helfen: Mit Ausnahme von offensichtlichen Notfällen sollen die Patienten schon in diesem Bereich der Erstversorgung von Ärzten untersucht werden – wo eine erste Einschätzung getroffen werden kann, was der Patient braucht. Danach werden dementsprechende Maßnahmen gesetzt: Sind nur Medikamente zu verschreiben oder ist eine stationäre Aufnahme nötig?

Laut APA soll ein Besuch der Fachambulanzen nur noch möglich sein, wenn man eine Überweisung oder einen Termin bekommen hat. In erster Linie sind die Erstversorgungsstellen dazu da, um die Notaufnahmen zu entlasten, die laut Statistik zunehmend häufiger frequentiert werden und für längere Wartezeiten sorgen.

CommentCreated with Sketch.15 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Pilot-Versuch noch in Planung

Michael Ludwig ist nun auf der Suche nach einem Krankenhaus, welches das vorgeschlagene Konzept einem Stresstest unterziehen soll. Welches Krankenhaus und wann der Start der Testphase sein wird, steht noch offen. Zu Budget und organisatorischen Fragen erfuhr man im Rahmen der Klausur in Frauenkirchen (Burgenland) am Freitag auch von SP-Stadtrat Peter Hacker keine weiteren Details. Sicher ist – der Erstversuch wird schrittweise umgesetzt: Der Pilot-Versuch soll nach der erfolgreichen Testphase auf sämtliche städtischen Spitäler ausgerollt werden. (bai)

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