Im Kampf gegen die Teuerung und für ein leistbares Leben schlägt Wiener Neustadts SPÖ-Vizebürgermeister Rainer Spenger den Bau von 5.000 Sozialwohnungen in Stadt und Bezirk Wiener Neustadt bis 2030 vor. Für bis zu drei Zimmer sollen dann maximal 500 Euro für Miete und Betriebskosten bezahlt werden - beim jetzigen Status Quo eine optimistische Forderung.
Der Vizebürgermeister wörtlich: „So kann es nicht mehr weitergehen! Niemand kann sich mehr aufgrund der explodierenden Miet- und Energiepreise seinen Wohnraum leisten. Hier heißt es dringend und entschlossen gegenzusteuern!“
Zum einen seien die Kommunen gefordert, entsprechend kostengünstige Baugründe im Baurecht zur Verfügung zu stellen, so Spenger weiter. Zum anderen müsse das Land entsprechende Fördermittel (in Form eines neuen Zuschusssystems) bereitstellen und endlich Leerstandsabgaben einführen. Spenger: „Es kann doch nicht sein, dass immer mehr ihre Wohnungen spekulativ leer stehen lassen und sich immer weniger ihr Dach über dem Kopf leisten können.“
Um kurzfristig ein wenig Linderung zu erzielen, verlangt Spenger außerdem das sofortige Aussetzen der Richtwert-Indexierungen durch den Bund. Davon würden alle Bewohner von Altbauwohnungen und jener Objekte, die dem MRG unterliegen, profitieren.