4:1-Erfolg

Späte Treffer erlösen Rapid gegen Estland-Team

Rapid Wien zieht in der Conference-League-Qualifikation gegen Estland-Klub Paide Linnameeskond spät den Kopf aus der Schlinge, siegte noch mit 4:1.
Sport Heute
06.08.2026, 19:53
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Dabei hatte Grün-Weiß einen Traumstart erwischt, brachte Bendeguz Bolla die Hütteldorfer schon in der fünften Minute vom Elfmeterpunkt mit 1:0 in Führung. Doch dann blieb Rapid trotz eines deutlichen Plus an Spielanteilen viel zu harmlos. Daniel Luts glich vor der Pause nach einem Gestocher aus (41.). Erst späte Treffer durch Moulaye Haidara (83., 90+4.) und Petter Nosa Dahl (85.) brachten den Rapid-Sieg.

Das entscheidende Rückspiel um den Play-off-Einzug steigt am kommenden Mittwoch (18 Uhr) in Wien-Hütteldorf – da darf eigentlich nichts mehr anbrennen. Im Play-off zur Ligaphase der Conference League würde es für Rapid gegen den Verlierer des Duells Benfica Lissabon gegen Heart of Midlothian gehen.

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Schnelle Führung, dann Ausgleich kassiert

Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup rotierte für das Conference-League-Qualiduell in Tallinn deutlich. Gegenüber dem 1:0-Erfolg gegen Altach am Sonntag standen mit Nikolaus Wurmbrand, Louis Schaub, Marco Tilio, Tobias Gulliksen, Jonas Auer und Serge-Philippe Raux-Yao sechs Neue in der Startelf.

Mit Bolla war es allerdings einer der fünf in der Startelf Verbliebenen, der die Blitz-Führung für Grün-Weiß erzielt hatte, vom Elfmeterpunkt zum 1:0 traf (5.). Victor Hugo bekam zuvor eine Wurmbrand-Flanke an den Arm. Schiedsrichter Danilo Nikolic aus Serbien – er hatte zunächst Abstoß, dann Eckball gegeben – wurde schließlich vom Video-Referee korrigiert. In der Folge verpassten es die Hütteldorfer aber, nachzulegen. Der Schuss von Tonni Adamsen (22.) ging knapp drüber. Tilio brachte einen guten Auer-Stanglpass nicht mehr auf das Tor (34.).

Das rächte sich dann kurz vor der Pause, als der Ball plötzlich ins Rapid-Tor kullerte, die Esten über den 1:1-Ausgleich aus dem Nichts jubelten. Erst landete der Klärungsversuch von Raux-Yao nach einem Corner an der Latte, Luts reagierte dann, drückte den Ball über die Linie (41.). Rapid war trotz 75 Prozent Ballbesitz offensiv viel zu harmlos geblieben.

Drei späte Tore

Nach dem Wiederbeginn versuchte Grün-Weiß schnell, Druck zu machen. Doch der Abschluss von Kapitän Matthias Seidl aus der Distanz (51.) wurde zur leichten Fangübung für Ebrima Jarju im Tor der Esten, Tilios Schuss wurde geblockt (53.) und der Gulliksen-Abschluss in der 62. Minute segelte am Tor vorbei. Auch Adamsen brachte Jarju nicht in Bedrängnis (76.). Drei Minuten davor hatte Niklas Hedl im Rapid-Tor sicher gegen Pa Sohna zugepackt (73.).

In der Schlussphase war der Bann dann aber gebrochen, brachte ein Doppelschlag in nur zwei Minuten Grün-Weiß doch noch den Sieg. Erst hatte Haidara nachgesetzt und abgestaubt (83.), dann Dahl nach Bolla-Vorlage getroffen – 3:1. Abermals Haidara sorgte für den Schlusspunkt mit dem Schlusspfiff (90+4.).

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.08.2026, 20:00, 06.08.2026, 19:53