"This Destination"

"Spandau Ballet"-Gitarrist Gary Kemp tanzt solo an

Mit "Spandau Ballet" prägte er die 1980er-Jahre. Jetzt veröffentlicht Gary Kemp mit dem "This Destination" sein drittes Soloalbum.
Jochen Dobnik
05.02.2025, 12:54
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Er gilt als einer der erfolgreichsten britischen Singer-Songwriter. Als Gründer und Mitglied der New-Wave-Band Spandau Ballet wurde er weltweit bekannt. Jetzt meldet sich Gary Kemp mit seinem dritten Studioalbum zurück.

Mit "This Destination" präsentiert der 65-Jährige sein bislang persönlichstes Werk, in dem er sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinandersetzt.

Die neuen Songs, die er selbst geschrieben und ko-produziert hat, reflektieren seine Gedanken und Gefühle in einer musikalischen Mischung aus Melancholie und Hoffnung. Bestes Beispiel dafür, die Vorab-Singles "Take The Wheel" – "ich wollte einen Song schreiben, der nach den 1950er/1960er-Jahren klingt, mit einer dunklen, Film noir Stimmung", so Kemp – oder "I Know Where I'm Going".

Comeback von Spandau Ballet nicht abgehakt

Mit "This Destination" schließt sich in gewisser Weise auch der Kreis zum 45. Jahrestag der Gründung von Spandau Ballet. Die legendäre britische Gruppe hat sich vor 10 Jahren getrennt; die Deluxe-Edition von Kemps neuem Album enthält seine akustischen Solo-Interpretationen von "True" und "Through The Barricades". Im Interview mit dem "Forbes"-Magazin gibt er zu, dass er stolz ist, dass das Erbe seiner ehemaligen Gruppe noch immer hell erstrahlt.

"Ich schätze, das ist der Grund, warum ich die Idee, dass wir jemals wieder zusammenkommen, nicht ganz abhake", sagt er. "Wir schulden einander so viel. Jeder von uns schuldet dem anderen etwas. Wer will schon als Feinde sterben? Wenn wir uns wieder versöhnen und einfach rausgehen und etwas von dieser Musik einem Publikum vorspielen könnten, das glaubt, dass es auch seine eigene ist [...] ich denke, das wäre schön. Aber man muss alles in Ordnung bringen, und das ist immer schwer."

An der Produktion des Albums waren namhafte Künstler beteiligt, darunter John Metcalfe (Peter Gabriel, Blur, U2), Guy Pratt (Pink Floyd, Madonna, Roxy Music) und der Mercury Prize-nominierte Sam Lee.

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